Ausbauchen

Existenzielles vom Tischgespräch bis zum Darmhirn.

«Ausbauchen» (niederländisch: «Uitbuiken»): Entspanntes Fläzen nach einem Mahl.

Eine humorvolle Reise durch den Kosmos des Essens und Verdauens. Wie sprechen, hadern und schweigen wir darüber? Mit Blick für feine Details und starker Bildhaftigkeit zelebriert Suramira Vos in ihrem Solo die Sinnlichkeit der Sprache, ver-rückt die Sinne und spielt mit Konventionen. 

Vom «Angurken», dem Biss des Englischen, dem Dringend-Müssen… Ausbauchen lässt uns mit den Ohren schmecken und neu auf eine Praline blicken.  

Es kostet Sprachfinessen aus und schnuppert in schelmischer Eleganz der Nahrungsreise nach — von Scham und Druck bis hin zur Entladung und Ekstase. Ein Ei fällt vom Himmel, das stille Örtchen hickst.  

Ausbauchen will Nahrung sein: leicht verdaulich – und doch Deep Shit. 

Ausbauchen — 2020 neu aufgebacken — ist eine Weiterentwicklung der Ursprungsversion von 2016.

Dauer:  1h Trailer der Ursprungsversion ansehen

Mitwirkende:

  • Spiel, Regie, Dramaturgie, Text: Suramira Vos
  • Auge von Aussen: Lukas Bangerter
  • Bühne: Rodrigo Guadarrama
  • Licht und Technik: Thomas Kolter
  • Kommunikation und Mitarbeit Produktion: Rasti Valach
  • Copyright Fotos: Ingo Höhn

Eine Produktion des Vereins Smaakpapil.

Gewinnerin des Jungseglers 2020

Testimonials und Pressestimmen

« Suramira überzeugte mit ihrem eigenständigen Solo-Debut. In «Ausbauchen» glänzt die wandelbare Schauspielerin sowohl als sprachstarke Autorin als auch als kluge Regisseurin und Dramaturgin. Mit ihrem assoziativen, sinnlichen Theaterabend schafft sie es, das Publikum gleichermassen herauszufordern und zu unterhalten. »

Jury des JUNGSEGLER 2020 (Barbara Anderhub, Anna Frey, Paul Steinmann)

« Die Texte sind so direkt und präzise, so witzig und überraschend. Überraschend sind auch die Spielideen. Wunderbar. »

Peter Jecklin, Schauspieler und Regisseur

« Die Mischung von Tiefgründigem, Banalem, Allgemeinem und Intimem spiegelt unsere Kommunikationskultur und war für mich sehr unterhaltend und anregend. Danke! »

Hans Pauli, Sozialarbeiter

« Was haben wir schmecklich gegessen. Jetzt lecker ausbauchen! »

Suramira Vos

« Suramira Vos hat sich ein phantasievolles Solo übers Essen ausgedacht. »

« Die Trognerin schöpft mit ihrer sinnlichen Sprache aus dem Vollen und macht allzu Menschliches zum Thema. »

« Sekundenschnell schlüpft sie in ihre Rollen. Es sind witzige Dialoge rund ums Essen, die sie geschrieben hat.  »

Appenzeller Zeitung
St. Galler Tagblatt

Vorstellungen

JUNGSEGLER-Tournée 2020/2021

2020

FR 23. Oktober: Fabriggli Buchs

SA 24. Oktober: Bühne Heimat Ehrendingen

FR 06. November: Eisenwerk Frauenfeld

FR 20. November: Burgbachkeller Zug

SA 05. Dezember: Sternenkeller Rüti

2021

SA 23. Januar: Chössi Theater Lichtensteig

SA 30. Januar: Kultur Marabu Gelterkinden

MO 01. Februar: Kulturfabrik Bigla

FR 05. Februar: Theater am Gleis Winterthur

SA 06. Februar: Grünfels Kellerbühne Jona

SA 06. März: Meck à Frick

FR 12. März: ThiK Theater im Kornhaus Baden

DO 18. März: Altes Kino Mels

SA 10. April: Theater Alti Fabrik Flaach

DO 15. April: Schweizer Künstlerbörse Thun

FR 23. April: TAB* Reinach AG

SA 24. April: Theater Alte Oele Thun

FR 07. Mai: Schwanen Theater Stein am Rhein

DI 28. September: Kleintheater Luzern

Bisherige Vorstellungen:

Stein am Rhein (Jungsegler), Schwanenbühne

14. August 2020 – 19:30

St. Gallen, Theater 111

15. August 2020 – 19:30

16. August 2020 – 17:00

Vita

«Suramira. Woher kommt eigentlich der Name?»

Suramira Vos, 1992 in Den Haag (NL) geboren und in Trogen (AR) aufgewachsen, arbeitet als freie Schauspielerin in Film und Theater. Sie studierte im Bachelor Schauspiel und im Master Expanded Theater an der Hochschule der Künste Bern, sowie im «International Screen Acting Workshop» an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Sie erhielt Studienpreise der Migros Kulturstiftung sowie der Friedl-Wald Stiftung und gewann mit „7 Days of Ugliness“ (Regie: Manuela Trapp) am Skena Up Festival Pristina den „Adriana Award for Best Actress“.

Suramira spielte unter anderem in «All In- ein Pokerstück» am Kleintheater Luzern (Regie: Manuel Kühne, Text: Christoph Fellmann), in „99 Elefanten“ (Regie Benno Muheim) am Luzerner Theater, in „Ghost of Chance“ (Regie Mirko Borscht) am Festival „AUA wir leben“, und bei «das Glückselige Leben», einer Koproduktion mit dem Verein Panoptikum und dem Theater Winkelwiese.

Auch spielte sie im Spielfilm «Die Göttliche Ordnung» (Regie: Petra Volpe) und in «Terminal» von Kim Allamand, der am Locarno Film Festival den «Young Juri Best Pardi di Domani Swiss Film» und den «Best Swiss Newcomer Award» gewann.

Aktuell spielt und tanzt sie als Gloria mit dem Theater Aeternam in «They Shoot Horses Don’t They» (Regie: Ursula Hildebrand, Text: Christoph Fellman) am Südpol Luzern.  Ihre eigenen Projekte und Stücke beschäftigen sich u.a. mit der Katze als Revolutionsmodell («Feline Revelation», Verscio, Bern mit Orvokki Mäkkelä), dem morgendlichen Aufwachprozess («Wie viel Snooze dort Ich» mit Nina Maria Wyss), mit der Sinnlichkeit von Sprache und der Kaffeebohne (Greller KellerSchlachthaus Theater/ Säuser und Bärlauch – ThiK Baden).

«Ausbauchen» wurde 2016 für den Ober Gerwernpreis nominiert und 2020 frisch angerichtet. 

https://www.schauspieler.ch/actors/suramira-vos

https://www.castupload.com/actors/suramira-vos

https://filmmakers.de/suramira-vos